Auf der langen Suche nach dem Glück

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Du willst glücklich sein? Dann sei es doch einfach! 😉

Klingt einfach, nicht? Wäre es auch, wenn da nicht unsere verflixten, hinderlichen Verhaltensmuster wären, wie auch Ängste und Zweifel, die uns in die Irre führen und uns vorgaukeln, unser Glück wäre abhängig von anderen Menschen, Situationen oder irgendwelchen bestimmten Begebenheiten. Doch in Wahrheit liegt die Verantwortung für unser Wohlbefinden ausschliesslich in unseren Händen – leider suchen wir gerade dort oftmals nicht danach.

Es scheint uns viel leichter zu fallen, andere Begründungen zu finden, warum es mit dem Glücklichsein nicht klappt:

20130825_171810– wir haben nicht den perfekten Partner

– wir hatten eine miserable Kindheit, miese Lehrer, schlechte Vorbilder

– uns wurde unser Traumkörper, das ideale Aussehen verwehrt

– der finanziellen Erfolg bleibt aus, um unsere Träume umzusetzen

– weder das Ansehen noch die uns gebührende Anerkennung wird uns zuteil

– noch nicht mal den Porsche, den Ferrari oder das Cabriolet können wir uns leisten

– geschweige denn die Villa am See oder noch besser am Meer

– dafür jammern wir über einen Chef, der uns das Leben schwer macht

– beklagen eine Familie, die kein Verständnis für uns aufbringt

– und so gibt es tausend weitere Gründe, für unser Unglücklichsein

 

Solche Gedanken können uns wahrlich die Laune vermiesen. Sie rauben uns unsere Energie, unsere Lebensfreude – und sie verändern nichts, aber auch gar nichts an unserer Situation, zumindest nicht im positiven Sinn.

Wenn wir also bemerken, dass wir unzufrieden oder unglücklich sind, sollten wir innehalten und ganz bewusst auf unsere Gedanken und auf unsere entsprechenden Reaktionen achten.  Es ist nämlich ganz schön spannend, selbst zu beobachten, wann wir wie reagieren und zu versuchen, das Warum herauszufiltern. Ich weiss, dass dies oftmals nicht ganz einfach ist und dass man es alleine auch nicht immer schafft – zu tief liegen bestimmte Verhaltensmuster. Aber wenn du dir deiner immer mehr bewusst wirst, dich immer mehr selbst kennen lernst in all deinen Facetten und dich genauso zu akzeptieren und zu mögen beginnst, dann wird das Glück seine Pforten für dich weit öffnen. Und wer alleine nicht weiter kommt, der kann sich Hilfe suchen – ich glaube, jeder Mensch braucht ab und an Hilfe und das ist auch gut so. Die Analytische Hypnose ist beispielsweise genial, um tief vergrabene Ursachen zu finden und dort auch Heilung reinzubringen, so dass destruktive Verhaltensweisen und Gefühle im Kern „gelöst“ werden.

Einige dieser destruktiven Verhaltensmuster kennen wohl die meisten von uns:

  • Wie oft vergessen wir unsere eigenen Bedürfnisse aus Angst, egoistisch zu sein oder wir opfern uns für andere auf, weil wir uns so sehr nach Anerkennung, Liebe und Zuneigung sehnen. Doch diese Sehnsucht müssen wir zuerst selbst in uns stillen.
  • Oder wir motzen, reklamieren, schimpfen, wehklagen und suchen die Schuld für alles, was uns am Glücklichsein hindert, bei anderen. Wir geben unsere eigene Verantwortung ab und sind somit auf Verdeih und Verderben auf das Verhalten der anderen angewiesen. Und wenn sie nicht in unserem Sinne handeln, sind wir hilflos, frustriert, wütend und unglücklich.
  • Dann flüchten wir uns in unsere Opferhaltung und bemitleiden uns selbst.
  • Wie oft vergleichen wir uns mit unseren Mitmenschen und fühlen uns minderwertig und nicht selten als Versager? Viel zu wenig erkennen wir unsere eigenen Stärken und unser wunderbares Wesen, welches endlich entdeckt und gelebt werden will.
  • Aus Frust neiden wir dafür anderen ihren Erfolg, anstatt sich mit ihnen zu freuen und sie vielleicht als positive Vorbilder zu sehen, um an ihnen auf unsere ganz persönliche Art und Weise zu wachsen und unsere eigenen Fähigkeiten voll zu entfalten.
  • Wir halten krampfhaft fest an dem, was wir zu besitzen glauben und werden aus Verlust- und Existenzängsten in exzessives Handeln (Burnout-Gefahr) oder lähmende Lethargie getrieben. Oftmals suchen wir dann Trost in Alkohol oder anderen Drogen – oder flüchten uns in Krankheiten.
  • Wir streben danach, möglichst alles zu kontrollieren und perfekt zu sein, weil wir nach Anerkennung lechzen. Unsere Ansprüche an uns selbst (und auch an andere) sind derart hoch, dass wir sie jedoch nie erfüllen können und immer den schalen Geschmack des Versagens in uns nähren, anstatt unseren Wert zu erkennen, uns an uns selbst zu erfreuen, liebevoll mit uns selbst und allen anderen umzugehen, grosszügig und respektvoll und so wahre Freude zu leben.
  • Wir fühlen uns für so vieles schuldig. Würden wir doch nur erkennen, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und dieses Wissen liebevoll mit anderen teilen, dann liessen sich so viele zerstörerischen und lähmenden Schuldgefühle nach und nach auflösen.
  • Und wie oft sprechen wir abfällig und negativ über uns selbst, trauen uns nichts zu, halten uns selbst für zu blöde, zu feige oder was auch immer und zerstören so immer mehr unsere Selbstvertrauen. Mit einem solchen Verhalten treten wir unsere Seele mit Füssen, vergraben unser Selbstwertgefühl und unser Selbstbewusstsein. Wir machen uns selbst klein und minderwertig. Wie viel besser wäre es, die Wahrheit zu sehen: Wir sind alle grossartig und einzigartig! Wie wäre es, wenn wir endlich lernten, uns selbst zu lieben und anzuerkennen?
  • Stattdessen haben wir Angst, Fehler zu machen, Angst zu versagen, Angst nicht zu genügen. Warum erkennen wir nicht die Chance in diesen sogenannten Fehlern? Sie bilden einen wertvollen Anteil unseres Erfahrungsschatzes, den uns niemand streitig machen kann.

 

Der Lösungsansatz aus dem Dilemma:

Nochmals: Du willst glücklich sein? Dann sei es doch einfach! Entscheide dich dafür!  😉

Frage dich einfach, was du wirklich brauchst, damit es dir gut geht und dann sorge dafür, dass du es in irgendeiner Weise auch bekommst. Mit anderen Worten: Tu etwas dafür – tu das Richtige dafür! Erwarte nicht, dass andere das für dich erledigen, sondern übernimm dafür selbst die Verantwortung. Vergiss für einen kurzen Moment all deine Ängste und Zweifel und höre einfach einmal auf dein Herz. Vielleicht wirst du erstaunt sein, wie wenig es manchmal braucht, um glücklich zu sein – meist sind es die kleinen und einfachen Begebenheiten in unserem Leben, die wir verlernt haben, bewusst wahrzunehmen: Ein herrlicher Sonnenaufgang vielleicht, ein Lächeln, eine schöne Melodie oder etwas Ähnliches. Sammle bewusst Glücks- und Genussmomente und bereichere damit dein Leben! Und jedes Mal, wenn sich deine Gedanken und Gefühle wieder in den alten und negativen Mustern tummeln (und das werden sie immer und immer wieder tun – wenngleich mit der Zeit immer seltener ;-)), dann lenke deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf die bereichernden Dinge, die du gesammelt hast. Übung macht auch hier den Meister. Wie wäre es, wenn du dir ein „Glücktagesbuch“ zulegst und all die glücklichen Momente darin festhältst, damit du sie dir in weniger schönen Momenten wieder ins Gedächtnis holen kannst?

Auf diese Weise wird es dir mit der Zeit bestimmt gelingen, die Stimme deines Herzens immer besser zu hören und ihr auch zu folgen – und nicht länger ein Gefangener deines selbsterbauten Gefängnisses zu sein.

Kennst du weitere belastende Angewohnheiten und Muster, welche dich deiner inneren Freiheit und deines Glückes berauben? Oder hast du bereits ganz bewusst deine belastenden Verhaltensweisen ändern können und dadurch eine neue Zufriedenheit erlangt? Dann teile doch deine Erfahrungen mit uns.

 

Herzlichst

Petra_Kuhn

 

 

 

 

 

Eure Petra Kuhn

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