HypnoKey Februar 2013 – Hindernisse

 in Newsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Ein wichtiger Leitsatz in meinem Leben ist folgendes Zitat von Franz Kafka:

“Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da.”

Ist es nicht so, dass viele unserer Wünsche und Träume bereits in der Entstehungsphase zum Scheitern verurteilt sind, weil wir gedanklich an all den möglichen und unmöglichen Problemen festkleben? Auf diese Weise berauben wir uns jeglicher Bewegungsfreiheit.

Schlimmer noch: Wir lenken unseren Fokus auf negative Dinge. Wir konstruieren uns mögliche Hindernisse von denen wir keine Ahnung haben, ob sie jemals auftreten werden. Das ist reine Energiever-schwendung! Ein solches Denken kann ein Vorankommen im besten Fall erschweren, im schlechtesten Fall jedoch gänzlich verhindern! Zudem werden wir mit dieser Denkweise zuverlässig von Ängsten in den verschiedensten Ausprägungen begleitet:

  • Angst zu versagen
  • Angst, nicht zu genügen
  • Existenzängste
  • Angst vor dem Unbekannten, vor Neuem
  • Angst vor der Kritik anderer
  • Angst, “Bewährtes” loszulassen
  • Einfach Angst, unsere Komfortzone zu verlassen

Diese Liste liesse sich beliebig weiterführen. Angst ist eine Energie, die alles in unserem Körper und Geist zusammen zieht, verkrampft und uns erstarren lässt. So kommt es zu Frust, Unzufriedenheit bis hin zu Depressionen – und nur, weil uns unser Denken blockiert, uns Dinge suggeriert, die vielleicht gar nie eintreten werden.

Dieses Angst-Denken absorbiert unglaublich viel von unserer Energie, die wir doch viel sinnvoller in ein lösungsorientiertes Denken investieren sollten.

Ein mögliches, sinnvolles Vorgehen wäre:

  • Ich suche mir einen “Traum” auf meiner Wunschliste aus

  • Ich will diesen Traum/Wunsch verwirklichen

  • Ich entscheide / entschliesse mich dafür, diesen Traum zu verwirklichen
  • Ich sammle ALLE Ideen ungefiltert, die mir zur Verwirklichung einfallen und lasse mich von Kollegen und Freunden inspirieren – OHNE die Ideen bereits im Vorfeld als unrealistisch zu verwerfen: Daraus entstehen oftmals ungeahnte Möglichkeiten, die mir ansonsten niemals offenbart worden wären.
  • Ich entscheide mich für eine Idee, ohne mich mit den Realisierungsgedanken einzuschränken.
  • Erst jetzt wird das WIE wichtig. Welche Schritte sind nötig? Was brauche ich für die Umsetzung? Wie bekomme ich, was ich brauche etc.? Hier ist wichtig, sich nicht auf die Probleme zu konzentrieren, die einem ins Gesicht springen, sondern nach Lösungen zu suchen. Es gibt für alles eine Lösung!
  • Ich TUE mutig alles, was dafür nötig ist, mit der nötigen Disziplin und Beharrlichkeit (Planen, Detailplanung, Umsetzung)
  • Mit dem TUN kommen die Freude und die Begeisterung und schlussendlich können wir das Resultat unseres TUNS auch ernten und geniessen 🙂

Ich habe mich erst kürzlich wieder dabei ertappt, wie ich den Ideenfluss für mein neues Projekt damit beschränkt habe, indem ich jede Idee bereits auf Machbarkeit “überprüft” habe. Ein solches Vorgehen begrenzt den Umfang der Möglichkeiten gewaltig und bremst aus. Wenig sinnvoll!

Deshalb: Einfach einmal alle Ideen sammeln, aufschreiben und sich diejenige aussuchen, die Herz und Verstand vereinen. Und wer wirklich WILL und sich für die Umsetzung entscheidet, wird IMMER eine machbare Lösung finden. Wetten?

Lösungsorientierte und freudvolle Grüsse

Eure Petra Kuhn

Auf einen Kommentar in meinem Blog freue ich mich natürlich immer! 🙂

___________________________________________________________

Hilfreiche Methoden und Vorgehensweisen: Begrenzungen und Blockaden lösen mit Hypnose-Coaching, Hypnose-Therapie, Selbsthypnose, The Work of Byron Katie um stressvolle Gedanken zu hinterfragen, EFT um ein emotionales Gleichgewicht zu erlagen, Ho’oponopono zur Konfliktlösung.

 

weitere Beiträge
2 Kommentare
  • Fredy
    Antworten

    Hallo Petra,

    Interessantes Foto. Ein Phallussymbol mitten auf der Strasse 🙂
    Hindernis, Inspiration oder beides? Hindernisse inspirieren !
    !
    Deinem Newsletter habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen.
    Trifft ins Schwarze, ich fühle angesprochen als Repräsentant jener Gattung die alle Ideen und Pläne auf Machbarkeit “überprüft”. Besonders in technischer Hinsicht.

    Meine persönliche Erfahrung sagt mir dass Frauen auch darin oft anders ticken als Männer.
    Generell ist eine optimistische Gesinnung und der Glaube dass alles machbar ist sicher vorteilhaft und nur in wenigen Fällen lebensgefährlich. Ich meine damit jene die ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen und auf eine weiche Landung hoffen. Manche sehen in mir einen Pessimisten, kaum jemand attestiert mir Optimismus.
    Etiketten sind unzureichend und werden mir selten gerecht,ich bin vorwiegend skeptisch, analytisch und kritisch, auch gegenüber mir selber.
    Lasse die Dinge an mich heran und mach das Beste draus
    soweit es mir gelingen mag. Aber ich glaube an das Gute im Menschen.
    Vielleicht bin ich zu alt um über meinen Schatten zu springen.
    Auf deine vorangegangenen Newsletter wollte ich ausführlich eingehen, habe jeweils einen Anlauf genommen um danach meinen Kommentar im Ordner “Entwürfe” zu speichern. Nach einigen Tagen und wiederholtem durchlesen und redigieren ist mir dann bewusst geworden dass ich im
    Grunde genommen nichts zu sagen habe was für andere wichtig oder von irgendwelcher Bedeutung sein könnte, dass ich im Grunde genommen nichts weiss und dass mein einziger Lernfortschritt darin besteht dass ich mir dessen immer bewusster werde.
    Vielleicht sehen wir uns mal wieder auf einen verbalen
    Gedankenaustausch.

    liebe Grüsse
    Fredy

  • petra
    Antworten

    Lieber Fredy

    Herzlichen Dank für dein Feedback!

    Und ja, Frauen ticken in vielerlei Hinsicht anders als Männer. Smile.
    Das liegt einfach in der Natur der Sache.

    Wichtig ist einfach, dass jeder Mensch auf seine Art immer positiver lernt zu denken, zu fühlen und zu kommunizieren. Mit einer positiven Einstellung wird das Leben einfacher, freier und glücklicher. Und vielleicht gelingt das sogar am besten, wenn wir uns bewusst werden, wie wenig wir wirklich wissen.

    Ich freue mich auf einen baldigen, verbalen Austausch mit dir und grüsse dich herzlich,

    Petra

Ein Kommentar hinterlassen