HypnoKey März 2012 – Ketten sprengen

 in Newsletter

Liebe Leser, liebe Leserinnen

Mein Motto für 2012 lautet: Ich sprenge alle Ketten, die mich an meiner Lebensfreude und meiner Freiheit hindern. Eine nach der anderen.

Zugegeben, da gibt es schon noch einige von den Dingern, wie einengende Glaubenssätze, Ängste oder aber einfach nur Gewohnheiten.

Wir Menschen begrenzen unseren Freiraum und unsere Möglichkeiten schliesslich gekonnt und sehr vielseitig.

  • “Ich kann das nicht.”
  • “Das gehört sich nicht. Das tut man nicht.”
  • “Das ist unmöglich.”
  • “Dafür bin ich zu alt, zu jung, zu dick, zu dünn, zu gross, zu klein, zu arm, zu reich.”
  • “Ich muss, ich sollte.”

Doch sind Sie absolut sicher, dass das, was Sie denken, auch wirklich wahr ist? Wirklich?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viele neue Möglichkeiten und Wege sich Ihnen offenbaren würden, wenn diese Gedanken gar nicht wahr wären?! 🙂

Leider klopfen uns da die üblichen Verdächtigen, Angst, Scham und Schuld, immer wieder auf unsere Schultern und säuseln uns solch einschränkenden Wahnsinn ins Ohr. Jahrein und jahraus. Die Folge ist:

Wir fürchten uns vor den Konsequenzen unserer Fehler.

Wir schämen uns für die vergangenen Fehler.

Wir fühlen uns schuldig, weil wir glauben, wir hätten es besser können müssen.

Aus Angst vor weiteren Fehlern töten wir unsere Neugier ab und agieren immer steifer.

Vor lauter Angst, etwas Schmerzhaftes, Peinliches könnte geschehen, wagen wir es meist nicht, aus unserem Hamsterrad auszubrechen. Das Hamsterrad kennen wir, es gefällt uns zwar nicht, doch wir wissen wenigstens, wie es funktioniert.

Das gibt uns zumindest die Illusion, eine gewisse Kontrolle über unser Leben zu haben. Wir funktionieren. Das ist es doch, was wir jahrzehntelang gelernt und getan haben.

Nur: Wann beginnen wir zu L(I)EBEN?

Sehnen Sie sich nach einem spannenden, erfolgreichen und erfüllten Leben?
Dann begehen Sie in möglichst bewusster Weise möglichst viele Fehler.

Lassen Sie den unnützen Stolz los, alles auf Ihre alte, bekannte Art machen zu wollen.

Erproben Sie Neuland. Begehen Sie Fehler. Spielen Sie. Machen Sie’s Kindern gleich. Probieren Sie neue Dinge aus, auf die Sie schon immer Lust hatten.

Beantworten Sie sich folgende Frage:

“Könnten Sie heute aufrecht gehen, wenn Sie sich als Kleinkind schon diese Glaubenssätze vorgegaukelt hätten, wie Sie es vermutlich heute tun?”

  • “Das lernst du nie.”
  • “Ist das peinlich, zehn Mal hingefallen und ich kann’s immer noch nicht.”
  • “Ich müsste das schon längst können, vielleicht sollte ich’s einfach bleiben lassen. Mit Kriechen komme ich ja auch voran.”

Wann also haben Sie das letzte Mal etwas richtig Verrücktes, etwa Neues oder etwas Ungewohntes getan wie zum Beispiel:

  • im Regen getanzt
  • einen wildfremden Menschen spontan umarmt
  • einen wildfremden Menschen gefragt, ob er Sie umarmt
  • sich selbst geliebt, weil Sie so perfekt unperfekt sind
  • herzhaft gelacht, als Sie in eine Runde verkniffener und ernster Gesichter blickten
  • sich über sich selbst gefreut, weil Sie wieder einen Fehler gemacht und um eine Erfahrung reicher wurden
  • rücklings im Gras gelegen und die vorbeiziehenden Wolken gezählt
  • mit Enten um die Wette geschwommen

Wer wagt, der gewinnt – an Erfahrung, an Abwechslung, an Lebensfreude, an Freiheit, an Lebensqualität.

Es lohnt sich wirklich, sich seinen Ängsten und Beschränkungen zu stellen und alles dafür zu TUN, diese Ketten zu sprengen und aktiv zu werden.

Es könnte doch sein, dass die Welt ausserhalb des Hamsterrades das bereit hält, was wir uns so sehnlich wünschen…

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein tolles Osterfest mit viel Freude und Spass.

Ihre Petra Kuhn

weitere Beiträge

Ein Kommentar hinterlassen