HypnoKey Oktober 2012 – Vertrauen & Wissen

 in Newsletter

Liebe Leser, liebe Leserinnen

Wenn die Hummel wüsste, dass sie gemäss wissenschaftlicher Erkenntnis der Flugtechnik gar nicht fliegen kann, weil ihre Flügel für ihren massigen Körper viel zu klein sind, würde sie dann fliegen können? Es ist schon gut, dass sie das nicht weiss. So vertraut sie einfach auf ihre Fähigkeiten und auf das Leben, pfeift auf das Wissen und fliegt stattdessen.

Nur wenn wir uns und dem Leben bedingungslos vertrauen, können wir einen tieferen inneren Glauben entwickeln. Und dieser Glaube versetzt bekanntlich Berge. Alles ist möglich!

Berge habe ich zwar noch keine versetzt, doch ich habe erkannt, wie wichtig dieses Urvertrauen ist, um seine Wünsche und Ziele zu verwirklichen und dann alles daran zu setzen, das zu tun, was dazu nötig ist.

Henry Ford sagte ja so treffend: “Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.”

An dieses “Wissen” “glaubte” ich, als ich meinen gutbezahlten Job als Informatikerin an den Nagel hängte und meinen Visionen folgte. Ich eröffnete meine Praxis als Coach und bot gleichzeitig Körpertherapie an. Ich hatte den Mut, alles auf eine Karte zu setzen, ohne Hilfe im Rücken. Mit so viel Mut und “Vertrauen” musste es doch einfach klappen… dachte ich.

Natürlich lief nichts so, wie ich mir das erhofft hatte. Ich musste mich also erst einmal ganz intensiv mit meiner eigenen Wahrhaftigkeit auseinander setzen. So stellte ich beispielsweise fest, dass ich Körpertherapie nur deshalb anbot, weil ich mir dadurch erhoffte, eher Kundschaft gewinnen zu können, obwohl Körpertherapie nicht wirklich mein Ding war.

Es fehlte mir schlichtweg das Vertrauen, dass ich einfach nur das zu tun brauchte, was ich wirklich wollte, wofür ich wahrhaftig brannte.

Ganz ehrlich, da war schon eine Menge an Glaubenssätzen tief in mir vergraben – und dabei half mir mein “Wissen” herzlich wenig. Sie verrichteten ungeachtet dessen beharrlich ihre Arbeit und trieben mich so manches Mal in die Verzweiflung.

Aufgeben oder weiter machen?

Wenn ich von etwas überzeugt bin, gebe ich nicht auf. Ich entschied mich, das Risiko einzugehen, alles zu verlieren, wenn es denn nötig sein sollte. Aber ich würde nicht aufgeben! Denn ich “glaubte” nach wie vor an mein “Wissen”… irgendwie jedenfalls. Doch die nagenden Zweifel meldeten sich trotzdem immer wieder zu Wort.

Ich beschäftigte mich also intensiv mit dem Unterbewusstsein, mit Hypnose und Selbsthypnose. Das war mein Ding!

Beharrlich arbeitete ich mit Hilfe von Selbsthypnose an meinem Vertrauen, an dem Gefühl, das entsteht, wenn man wirklich vertraut. Ich fühlte, wie sich Ängste auflösten, weil es schlichtweg egal war, was passierte. Denn es würde ohnehin das Richtige geschehen. Ich erlebte, wie unterschiedlich es sich anfühlte, wenn ich das nur “wusste” oder wenn ich im Vertrauen war. Das Gefühl von Ruhe, Gelassenheit und tiefem Frieden stellte sich immer dann ein, wenn ich vertraute, selbst dann, wenn es nicht wunschgemäss lief.

Und es begann, wunschgemäss zu laufen! Besser als erhofft!

Ich arbeite nach wie vor hauptsächlich an meinem Vertrauen. Dieses Urvertrauen ist ein sehr mächtiges und doch zartes Pflänzchen, das unser ganzes Leben lang getreten und gepiesackt wurde mit Vorgaben, wie wir zu sein haben, damit wir etwas wert sind.

Wie sollen wir da ein tiefes Vertrauen zum Leben und zu unserem Selbst entwickeln können? Wie sollen wir es überhaupt erkennen?

Möchten Sie ebenfalls an Ihrem Vertrauen arbeiten, hinderliche Gewohnheiten und Glaubenssätze loslassen, sich entstressen und Ihre Lebensqualität in vielerlei Hinsicht verbessern?

Ich biete am 27. Oktober 2012 das letzte Selbsthypnose-Seminar für dieses Jahr in meiner Praxis an. Und wenn Sie möchten, freue ich mich, Sie auf Ihrem Weg in die Freiheit begleiten zu dürfen.

Herzlichst

Ihre Petra Kuhn

Weitere Beiträge

Ein Kommentar hinterlassen